FEUER & RAUCH · EICHE

Wie verändert das Garen mit Eichenholz das Fleisch?

Holz ist nicht nur eine Wärmequelle. Bei richtiger Verwendung prägt es direkt das Aroma, die Oberfläche und den Garcharakter des Gerichts.

Eiche ist wegen ihres gleichmäßigen Abbrands und ihres ausgeprägten, aber kontrollierten Aromas ein besonders geeignetes Holz für die Fleischzubereitung. Ein sauber brennendes Feuer erzeugt statt schwerem, bitterem Ruß einen Rauchcharakter, der den natürlichen Geschmack des Fleisches unterstützt.

Über offenem Feuer sorgt Eiche dank hoher Hitze und kräftiger Glut für eine intensive Karamellisierung. Im Smoker ermöglicht der kontrolliertere Abbrand desselben Holzes, dass große Stücke wie Brisket und Rinderrippen lange dem Rauch ausgesetzt bleiben.

In der TÜTSÜ-Küche ist Eiche die Grundlage sowohl des Smokers als auch des offenen Feuers. Beide Techniken nutzen denselben Brennstoff – doch Temperatur, Dauer und die Beziehung zum Fleisch unterscheiden sich grundlegend.

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